Historie
Historie

Die erste Erwahnung von Coat Amour geht auf das Jahr 1451 zuruck, als ein gewisser Alain Quintin als ‘Herr von Coatamour’ oder Coat d'Amour genannt wird.

Der Besitz ging auf seinen Sohn Richard und danach auf Antoine Quintin uber, der die Funktion eines Seneschalls von Morlaix uber hatte. Das Land wurde dann an Jean Oriot de Kergoat, Herr von Runiou, gekauft und ging durch Heirat an Charles Joseph Haudeneau uber, seines Zeichens au§erordentlicher Botschafter fur Konig Louis XV beim Sultan von Marokko und Geschwaderkommandant der Seestreitkrafte.

Einige Jahre vor der Revolution umfasste Coat Amour eine gro§e Gruppe von Gebauden, genannt ‘Manoir Noble’. Unweit des Gutshauses befanden sich eine Kapelle, ein Taubenkobel, eine kleine Windmuhle und ein verpachteter Bauernhof.

Auf den Grunden des bestehenden Anwesens wurde 1805 ein Gutteil der heutigen Struktur im Stil von Malouin errichtet, der das dafur typische Mansardendach, flankiert von zwei enormen Kaminen, vorsieht.

Das Anwesen, das sich zu diesem Zeitpunkt in einem heruntergewirtschafteten Zustand befand, wurde 1836 von M. Labbe ubernommen. 1845 nahm Charles Dulong de Rosnay (Sohn des beruhmten Helden der Napoleonischen Kriege) als weiterer Eigentumer die Renovierungsarbeiten in Angriff. Im Jahr 1874 setzte Hippolyte Dulong de Rosney die Instandsetzung fort, erhohte das Dachniveau und baute zusatzlich zwei enorme Kamine, den Turm an der Nordseite des Hauses, und an der Westseite die einstockige Bibliothek mit seinem gegen Suden gerichteten Erkerfenster.

General Maxime Weygand erstand 1920, nach Empfehlung von seinem Berufskollegen Marschall Foch, den Gutshof Coat Amour von seinem Onkel.
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Die erste Erwahnung von Coat Amour geht auf das Jahr 1451 zuruck, als ein gewisser Alain Quintin als ‘Herr von Coatamour’ oder Coat d'Amour genannt wird.

Der Besitz ging auf seinen Sohn Richard und danach auf Antoine Quintin uber, der die Funktion eines Seneschalls von Morlaix uber hatte. Das Land wurde dann an Jean Oriot de Kergoat, Herr von Runiou, gekauft und ging durch Heirat an Charles Joseph Haudeneau uber, seines Zeichens au§erordentlicher Botschafter fur Konig Louis XV beim Sultan von Marokko und Geschwaderkommandant der Seestreitkrafte.

Einige Jahre vor der Revolution umfasste Coat Amour eine gro§e Gruppe von Gebauden, genannt ‘Manoir Noble’. Unweit des Gutshauses befanden sich eine Kapelle, ein Taubenkobel, eine kleine Windmuhle und ein verpachteter Bauernhof.

Auf den Grunden des bestehenden Anwesens wurde 1805 ein Gutteil der heutigen Struktur im Stil von Malouin errichtet, der das dafur typische Mansardendach, flankiert von zwei enormen Kaminen, vorsieht.

Das Anwesen, das sich zu diesem Zeitpunkt in einem heruntergewirtschafteten Zustand befand, wurde 1836 von M. Labbe ubernommen. 1845 nahm Charles Dulong de Rosnay (Sohn des beruhmten Helden der Napoleonischen Kriege) als weiterer Eigentumer die Renovierungsarbeiten in Angriff. Im Jahr 1874 setzte Hippolyte Dulong de Rosney die Instandsetzung fort, erhohte das Dachniveau und baute zusatzlich zwei enorme Kamine, den Turm an der Nordseite des Hauses, und an der Westseite die einstockige Bibliothek mit seinem gegen Suden gerichteten Erkerfenster.

General Maxime Weygand erstand 1920, nach Empfehlung von seinem Berufskollegen Marschall Foch, den Gutshof Coat Amour von seinem Onkel.

Wahrend der Kriegsjahre 1939-45 wurde das Anwesen von den besetzenden deutschen Streitkraften als Hauptquartier in Anspruch genommen. Tatsachlich wurden in dieser Zeit zahlreiche Gebaudeverbesserungen vorgenommen, unter anderem die Errichtung von unterkellerten Vorratskammern, ein Olspeicher fur die Zentralheizung und ein neues Entwasserungssystem. Es gibt immer noch drei Bunker, die unscheinbar auf dem Anwesen verborgen sind. Das Eigentum verblieb bis 1987 im Besitz der Familie. Von Monsieur Souetre erworben wurde es bereits 1989 weiterverkauft.

Die neuen Besitzer, Pierre und Jacky Ploix, steckten viel Energie und Geld in das Anwesen, sowohl das Haus, aber im Besonderen in den Garten. Die Garten sind ein wahrer Schatz von wunderschonen und ungewohnlichen Baumen und Strauchern, das Promenieren darin ein echtes Vergnugen.

Ursprunglich war das halbe Gut in der Pfarre von Morlaix situiert, die andere Halfte im benachbarten Ploujean. Die Grenzmauer von Morlaix ist bis heute erhalten und kann, den Garten unterteilend, immer noch gesehen werden.